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geschichte_3 2016-11-05T01:28:23+00:00

Liebe Beate, liebe Heike,

als ich heute so im Schwimmbad meine Bahnen zog, musste ich an euch denken! Ja, an euch beide, die ihr das geniale Lebe-leichter-Programm entwickelt habt. Mir wurde nämlich plötzlich klar, wie selbstverständlich inzwischen viele von den Lebe-leichter-Empfehlungen für mich geworden sind. Täglich Sport machen? Na klar! Dienstag und Donnerstag sind meine Schwimmbad-Tage. Mittags nach der Arbeit fahre ich ins Bad in der Nähe vom ERF und schwimme meine halbe Stunde. Ich bin dann zwar erst um ca. 14 Uhr zu Hause und muss am Tag vorher gut planen, damit ich dann auch ein Mittagessen vorfinde, aber das klappt meistens. Und beim Schwimmen kann ich so gut Stress abbauen! An anderen Tagen ist es Nordic Walking, mittwochs habe ich Wirbelsäulengymnastik und manchmal ist das Bellicon dran. Natürlich gibt es auch Zeiten, in denen ich nicht so motiviert bin, aber die gibt es wohl bei jedem. Ein guter Trick, wenn ich zu Sport gar keine Lust habe, ist, dass ich einfach „nur“ spazieren gehe. Das ist auch Bewegung! Und wenn es mal gar nicht klappt? Dann lerne ich, gnädig mit mir selbst zu sein.

Selbstverständlich ist auch die 3-Mahlzeiten-Empfehlung. Es kommt mir wirklich komisch vor, wenn ich mal nachmittags was esse und fühlt sich dann auch echt wie eine Ausnahme an. Heute Mittag habe ich nach dem Mittagessen eine Scheibe Ananas stehend in der Küche gegessen und ich dachte: „Eigentlich würde ich mich damit jetzt noch mal an den Tisch setzen“ und stellte dabei fest, dass ich tatsächlich in der Regel nicht mehr stehend in der Küche, beim Autofahren, beim Kochen, vor dem Fernseher, am PC etc. esse. Das alles ist tatsächlich in Fleisch und Blut übergegangen. Wasser Trinken ist mein neues Zwischendurch geworden! Schon morgens starte ich in den Tag mit einem großen Glas „Kraneburger“, an der Arbeit steht immer mein Lieblings-Thermobecher mit Deckel gefüllt mit Wasser auf dem Schreibtisch, auf dem Heimweg von der Arbeit wird immer eine 0,5-Liter-Flasche geleert, beim Bügeln gibt´s Frischgezapftes dazu. Der wichtigste Lebe-Leichter-Satz für mich ist übrigens der mit dem „Snack von der Hüfte“ – der kommt mir immer wieder in den Sinn, wenn ich mal Hunger bekomme. Früher wäre ein knurrender Magen Grund zur Panik und der Griff zur Schokolade, zum Nutellaglas oder was auch immer gewesen, heute entlockt mir das ein Schmunzeln J.

Letztes Jahr im Juni habe ich mit Lebe leichter angefangen. Mein Ziel – ich weiß nicht, Heike, ob du dich noch dran erinnerst, war: Im Sommer 2012 ein Kleid tragen. Ich habe schon sehr lange kein Kleid mehr getragen, „gefühlt“ seit meiner Hochzeit vor 24 Jahren. Nun gibt es im Juni eine sehr schöne Gelegenheit, diesen Traum wahr werden zu lassen, denn wir sind zu einer Hochzeit eingeladen (kirchliche Trauung von Freunden, die noch ganz „junge Christen“ sind und schon 17 Jahre standesamtlich getraut sind, jetzt aber ihre Ehe unter Gottes Segen stellen wollen). Und ich bin schon fleißig am Kleider anprobieren (Beate, du erinnerst dich an meinen Bummel in Berlin). Und letzten Samstag, als wir unterwegs waren, um meinem Mann einen neuen Anzug zu kaufen, habe ich ein total schickes, vielleicht etwas zu festliches Kleid entdeckt und musste es einfach anprobieren – und war begeistert! Gekauft habe ich es noch nicht, weil ich das erst im Juni, kurz vor der Hochzeit tun will – aber das Beweisfoto findet ihr im Anhang (mein Mann kam und kam nicht von der Kasse wieder, da musste ich es für ihn fotografieren, weil sich schon eine Schlange vor den Kabinen bildete ;-)) und das soll ein dickes Lob an euch und eure Arbeit sein! (Sorry, Beate, wenn du jetzt noch ein Kleider-Foto von mir bekommst – aber da musst du durch ;-))

Im Januar 2011 wog ich bei Kleidergröße 52+ ca. 115 kg, im Juni war ich bei 110 kg (hatte im Januar ganz langsam wieder mit Sport 2 x pro Woche begonnen) und inzwischen wiege ich so um die 93 kg (einmal habe ich auch schon 91,8 gesehen!). Mein nächstes Etappenziel ist 90 kg und ich bin sicher, das werde ich erreichen. Mehr als ich gedacht hätte, helfen mir diese Etappenziele und die für mich dazugehörigen Belohnungen. Demnächst ist ein neuer Bademantel fällig – der alte, den ich immer mit ins Schwimmbad nehme, ist uralt und unmodern. Das wird wohl nach dem Kleid die nächste Belohnung werden. So kann ich schon auf eine ganze Menge Belohnungen zurückschauen und habe auch so meinen Erfolg oft vor Augen oder in der Nase: Wenn ich meine schicke Schwimmbadtasche packe, darin die pinken Badeclocks sehe oder wenn ich mich mit einem guten Parfum einsprühe, das auch mal eine Belohnung war. Und der Saunatag vor kurzem tat unendlich gut – Meilensteine!

Sehr geholfen hat mir auch das Gebet, das ich euch mal geschickt habe. Ich bete es auch jetzt noch oft. Und die Sache mit dem Kaffee war ja wirklich der Oberhammer: Von Ende September bis Anfang Januar passierte abnahmetechnisch fast nichts und als ich den Zwischendurch-Kaffee-Konsum einstellte, ging es plötzlich wieder abwärts – wow!

Nun will ich euch nicht weiter zutexten, aber ich finde, das habt ihr mal verdient: Ein dickes Danke für alles Coachen, Motivieren, Umbeten, Beraten – und Weiterentwickeln von Leben leichter. Ihr seid so echt, das macht es irgendwie leicht, euch abzunehmen, dass ihr lebt, war ihr sagt und schreibt.

M. – inzwischen auf Kleidergröße 46 (in manchen Oberteilen 44) „gesund-geschrumpft“